Mehr Mitglieder im Junioren-und Aktivbereich

Dank der Platzerweiterung mit einem Kunstrasen verbesserten sich die Trainingsbedingungen auf Gufalons massiv. Der nun seit bald zehn Jahren benutzte Sportplatz „Gonzen“ hat dem Wartauer Fussballclub die Möglichkeit gegeben, mehr Junioren auszubilden und ein geregeltes Training auch während Schlechtwetterphasen anzubieten. Eine Mitgliederzunahme von fast 80% im Juniorenbereich in dieser kurzen Zeit ist mehr als eine Bestätigung für den Bedarf dieser neuen Anlage. Die überaus grossen Anstrengungen für die Mittelbeschaffung wurden so belohnt und den Junioren kann eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung angeboten werden. Der FC Trübbach hat für das Allwetterplatz-Projekt Gelder in der Höhe von über CHF 800'000 selber „zusammengebracht“. Eine für einen Verein fast unvorstellbar hohe Summe. Dank der grossartigen Hilfe der Gemeinde mit einem hälftigen Beitrag an die Baukosten konnte der Allwetterplatz realisiert werden.

Der FC Trübbach bietet heute für die rund 120 Junioren eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung. Dazu legt der FC Trübbach grossen Wert darauf Kindern verschiedener Nationen den Fussball näher zu bringen - in Trübbach verbindet der Fussball Nationen. Denn nicht nur in der Gemeinde Wartau wird unabhängig von der Herkunft der Kinder und Jugendlichen Fussball gespielt, womit der FC einen bedeutenden Beitrag zur Integration ausländischer Familien leistet.

Ebenfalls konnte Dank der positiv zu bewertenden Juniorenarbeit ab dem Sommer 2015 eine weitere Aktivmannschaft ins Leben gerufen werden. Die 3. Mannschaft besteht aus sehr vielen jungen, einheimischen Spielern.

 

 

Infrastruktur Knappheit

Trotz den idealen Trainings- und Spielbedingungen hat die Zunahme der Anzahl Junioren auch „nachteilige“ Auswirkungen. Die drei kleinen Garderoben des Clubhauses platzen aus allen Nähten und bei Juniorenturnieren, bei denen bis zu 12 Mannschaften teilnehmen, müssen sich die Mädchen und Buben auch bei Schlechtwetter draussen umziehen. Ausserdem spielen immer mehr Mädchen Fussball, was die Garderobensituation zusätzlich verschärft. Die Reduktion der Benutzung von Turnhallen (Magletsch und Feld Azmoos) hat in unserer Gemeinde zudem zu einer Infrastruktur-Knappheit geführt. Der FC Trübbach hat sich deshalb bewusst mit den Ansprüchen an die in der Gemeinde zur Verfügung gestellten Turnhallen zurückgehalten und trainiert vermehrt auch im Winter auf dem Allwetterplatz. Dies wiederum führt zu einer weiteren Mehrbelastung der Garderoben.

 

 

Schlechte Bausubstanz des Vereinsgebäudes

Vier Jahre nach der Gründung des FC Trübbach wurde in der Meba, an der heutigen Ringstrasse, das erste Fussballfeld des Clubs erstellt. 1967 zog der FC Trübbach auf Gufalons, zwei Jahre später wurde das erste Vereinsgebäude des Wartauer Fussballclubs erstellt. Dieses Gebäude beinhaltete allerdings nur die allernötigsten Platzbedürfnisse. 22 Jahre später - 1991 - erweiterte der FCT dank unzähligen Fronstunden der Mitglieder das Clubhaus.

Das aktuelle Clubhaus besteht aus drei Umkleidekabinen und zwei Duschen, einer sehr kleinen Schiedsrichterkabine sowie zwei einzelner Toiletten. Ein Kiosk mit wenigen Sitzplätzen und ein Heizungsraum sind weitere bestehende Räume. Neben dem eigentlichen Clubhaus kamen aufgrund des Platzmangels immer weitere provisorische Gebäude hinzu. So stehen dem Club zwei Container, eine Garage mit Unterstand und ein ehemaliger Bunker als Lager, Garage oder Werkstatt zur Verfügung.

 

 

Ausgangslage Gufalons

Verrostete Wasserleitungen

So treten immer wieder Wasserschäden, hervorgerufen durch verrostete Leitungen, auf.

Ausgangslage Gufalons

Aussenfassade

Die 25 Jahre alte Aussenfassade zeigt Alterserscheinungen

 

 

Ausgangslage Gufalons

Garderobenwände

Ebenfalls müssen immer wieder Verfallserscheinungen am Gemäuer repariert werden. 

Ausgangslage Gufalons

Schlechte Bausubstanz

Ausserdem wird durch die sehr schlechte Belüftung der Kabinen gerade im Winter die Bausubstanz zusätzlich angegriffen.